Das Projekt stellt sich vor
Familie
und Gewalt als Thema der politischen Bildung
Durch die Ächtung von Gewalt in der Erziehung im Familienrecht und durch die entsprechende Ausrichtung der Jugendhilfe will die Bundesregierung die Anwendung von Gewalt in der familialen Erziehung eindämmen und in der Bevölkerung das Bewusstsein für die Bedeutung einer auf Gewaltfreiheit hin orientierten Erziehung stärken. Das Programm "Mehr Respekt vor Kindern", das das Bundesfamilienministerium im September 2000 gestartet hat, soll einen breiten Diskussions- und Bewusstseinsbildungsprozess zu dem Thema in Gang setzen.
Die Frage nach dem Verhältnis von Familie, Erziehung und Staat
trifft einen Kernbereich der freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung.
Familiale Erziehung steht im Spannungsfeld von Menschenwürde, gesellschaftlichen
Erwartungen und individueller Verantwortung. Gewalt in der Familie hängt mit
gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zusammen
und wirkt sich ihrerseits negativ auf die Gesellschaft aus.
Deshalb ist die Diskussion um Ziele und Maßnahmen zur Minderung von Gewalt in
der familialen Erziehung auch ein Thema der politischen Bildung. Sie kann zu
sachlicher Information und qualifizierter Auseinandersetzung mit der Thematik
beitragen.
Es geht dabei um Fragen nach
Projektkonzeption
Im Projekt „Familie und Gewalt: Menschen würdig erziehen!“ arbeiten
unter der Federführung der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke
(AKSB) trägerübergreifend und bundesweit 10 Bildungseinrichtungen
mit unterschiedlichen Arbeitsformen und Zielgruppen sowie mit verschiedenen
Werthintergründen zusammen.
Die beteiligten Bildungseinrichtungen entwickeln, erproben und evaluieren gemeinsam innovative Seminare und Bausteine der politischen Bildung zum Thema „Familie und Gewalt“. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse sollen so aufbereitet werden, dass ein Transfer auf möglichst viele Einrichtungen der Jugend- und Erwachsenenbildung möglich wird.
Projektziele
Bei Eltern, Erziehungsberechtigten
und Verantwortlichen in Gesellschaft und Staat soll das Bewusstsein für die
gesellschaftliche Bedeutung einer menschenwürdigen Erziehung gestärkt werden.
Dazu gehört die Auseinandersetzung mit den strukturellen Rahmenbedingungen von
Gesellschaft und Staat, die für eine solche Erziehung förderlich oder hinderlich
sind, und die Mitwirkung bei der Gestaltung einer familien- und kinderfreundlichen
Lebenswelt.
Im einzelnen soll(en) durch das Projekt
Zielgruppen
Die Projektveranstaltungen wenden sich an folgende Zielgruppen:
Was bietet Ihnen unser Projekt?
© 2001, Verein
zur Förderung katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland
e.V.
(Rechtsträger der AKSB)
(Impressum)