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Gesundheits- und Medizinethik: Der sinnvolle Umgang mit Leben, Sterben und dem naturwissenschaftlichen Fortschritt
Der immense Fortschritt in den Natur-wissenschaften und in der Medizin hat zur bohrenden Frage beigetragen: darf, soll der Mensch all das tun, was er kann? Wo liegen die Grenzen des Machbaren? Nach welchen Kriterien werden sie definiert? Wie geht man sinnvollerweise mit Krankheit und Sterben um?
Die Veranstaltungen der Mitgliedseinrichtungen der AKSB bieten zu diesem Themenfeld fachkundige Informationen, ethische Reflexionen und klare Orientierungen.
Das Leben - ein Versuch: medizinische GRENZfragen Seminar für Schülerinnen und Schüler
Ludwigshafen. Bei diesem Kurs ging es darum, ethische Problemkonstellationen zu Grenzfragen zusammen mit jungen Erwachsenen herauszuarbeiten.
Dabei wurden medizinethische Fragen zum Lebensbeginn und zum Lebensende erörtert. Dabei kam die Stammzellenforschung ebenso zur Sprache wie die Sterbebegleitung. Der Kurs fand vom 28.06.-01.07.2010 in Ludwigshafen statt.
Im Dienst für das Leben, solidarisches Engagement in der Hospizarbeit Tagung für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Hospizarbeit
Willebadessen. Das Seminar bietet einen offenen Austausch über die Arbeitsschwerpunkte in den einzelnen Hospizgruppen und eine kritische Reflexion über die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für dieses freiwillige Engagement. Ein zentrales Thema ist dabei die Frage nach dem angemessenen Umgang mit Sterben und Tod. Trauer und Leid werden in einem gesellschaftlichen Klima von Leistungsorienteriung und Erfolgshunger verdrängt und tabuisiert. Der Kurs fand vom 22.-25.03.2010 in Willebadessen statt.
Weitere Informationen beim Veranstalter: Christliches Bildungswerk, die HEGGE, Willebadessen
Krankheit als Krise, zwischen Selbst-verantwortung und gesellschaftlicher Solidarität Seminar für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in Besuchsdiensten
Willebadessen. Die Teilnehmenden reflektierten die Auswirkungen von veränderten Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen auf die ehrenamtliche Tätigkeit von Krankenhausbesuchsdiensten. Sie wird durch die immer kürzere Verweildauer von PatientInnen in Kliniken erschwert. Dabei hat dieses Ehrenamt eine wichtige Funktion im Krankenhaus. Es kann eine Vermittlerrolle zwischen den PatientInnen und ihren Familien und dem Krankenhauspersonal einnehmen.
Bei diesem Kurs wurden auch die ethischen Grundlagen dieses Engagements angesprochen. Es gilt, die Bedeutung der Menschenwürde im gesellschaftlichen Diskurs zu verstärken. Allzuleicht wird der Wert Menschen abhängig von seiner Leistung oder seinem sozialen Status bemessen.
Der Kurs fand vom 08..-11.11.2011 in Willebandessen statt.
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