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September 2010
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Aus den Mitgliedseinrichtungen
vom:14.08.2010
zur MeldungNeiße überflutet Kloster St. Marienthal

Ostritz-St. Marienthal. Eine riesige Flutwelle hat große Teile des 775 Jahre alten Zisterzienserinnenklosters St. Marienthal und des dort befindlichen Internationalen Begegnungszentrums  zerstört. Es handelt sich um die schlimmste Überschwem-mung seit Gründung des Klosters. Der Schaden beträgt mehrere Millionen Euro. Von den Zerstörungen betroffen sind fast alle Gebäude der an der Neiße gelegenen Klosteranlage.

bap will substantielle Kürzungen bei Trägern politischer Bildung verhindern
vom:26.07.2010
zur Meldungbap-Kampagne gestartet: Demokratie braucht politische Bildung

Bonn/Berlin. Der Vorstand des bap hat die Kampagne "Demokratie braucht politische Bildung" beschlossen. Damit reagiert er auf die von der Bundesregierung für die kommenden Jahre geplanten erheblichen Kürzungen beim Haushalt der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), die große Auswirkungen auf die Förderung  vieler Träger der politischen Bildung haben. Mit der Kampagne will der bap die Kürzungen verhindern. Informationen zur Kampagne, den aktuellen Stand der Kürzungspläne und die Reaktionen aus Gesellschaft und Politik finden sich auf der eigenen Website www.demokratiebrauchtpolitischebildung.de.

bap-Vorsitzender Lothar Harles kritisiert Kürzungsvorhaben und kündigt politische Initiative an
vom:22.07.2010
zur MeldungBundeshaushalt 2011: Substantielle Kürzungen bei der bpb

Bonn/Berlin. Der am 8. Juli vom Kabinett beschlossene Bundes-haushalt 2011 und die damit verbundene mittelfristige Finanzplanung sehen substantielle Kürzungen bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) vor. Von den derzeit 38 Mio. Euro sollen im Jahr 2011 1,55 Mio., in den Folgejahren bis zu 4,8 Mio. gekürzt werden. Diese Kürzungsbeträge erhöhensich jeweils noch um die globale Minderausgabe von derzeit 560 000 Euro. Da die bpb auch für die Trägerförderung der freien Träger politischer Bildung zuständig ist, sind in der Folge auch für deren Seminare substantielle Einschnitte in der Förderung zu erwarten.

bpb-Fachtagung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt am 6. Juli 2010 in der Katholischen Akademie in Berlin
vom:09.07.2010
zur MeldungDe Maizière: „Politische Bildung ist keine Feuerwehr“

Berlin. Zur Fachtagung „Gesellschaftlicher Zusam-menhalt im Fokus von Politik und politischer Bildung" hatte die Bundeszentrale für poli-tische Bildung (bpb) am 6. Juli 2010 in die Katholische Akademie in Berlin eingeladen. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten u.a. die Fragestellung, wie Politik und politische Bildung miteinander ins Gespräch kommen können. Zum Auftakt unterstrich Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière die Notwendigkeit nach „gemeinschaftsfördernden Kräften in unserer Gesellschaft" zu suchen. "In Zeiten der Globalisierung entsteht oftmals der Eindruck, unsereGesellschaft leide unter einem Gemeinschaftsdefizit", so beschrieb er die verbreitete Wahrnehmung einer schwindenden Gemeinschaftskultur; wer dies so negativ empfinde, übersehe jedoch die vielen neuen Formen von Gemeinschaftserlebnisse.

Fachkonferenz am 1. Juli 2010 im Haus am Dom in Frankfurt
vom:30.06.2010
zur MeldungBundesweiter Austausch wird fortgesetzt: Interreligiöse / interkulturelle Bildung

 
Blick in ein interreligiöses Seminarangebot des Caritas-Prickheimer-Hauses in Nürnberg

Frankfurt. Zusammen mit dem Leiterkreis der katholischen Akade-mien und der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (KBE) lädt die AKSB zur Fachkonferenz "Interreli-giöse / interkulturelle Bildung" am 1. Juli 2010, 10 bis 16 Uhr, in das Haus am Dom in Frankfurt ein. Mit der Fachkonferenz soll der vor zwei Jahren begonnene Diskurs im Arbeitsfeld "Interreligiöse/ interkul-turelle Bildung" fortgesetzt werden.
Innovatives Bildungsprojekt des Bonifatiushauses
vom:22.06.2010
zur MeldungBildung einmal anders: Blended Learning

Fulda. Mit einem neuen Bildungsprojekt steigt das Bonifatiushaus in den Bildungsansatz des sogenannten „Blended Learning" ein: Herkömmliche Präsenzveranstaltungen begleiten ausgedehnte E-Learning-Phasen. Die E-Learning-Phasen sind Lernphasen auf einer nur für die Teilnehmenden zugänglichen Internet-Plattform. Diese Internet-Platform bietet eine ganze Vielfalt neuer Möglichkeiten und Methoden, z. B. das Abrufen von Informationen zum Thema, Chats mit Expertinnen und Experten zu einer festgelegten Zeit, Diskussionsforen, sowie das Mit-Verfolgen von Vorträgen (live und zeitversetzt) und Kommentaren von Professorinnen und Professoren zum Thema.

Sparmaßnahmen im Bistum Trier: Schreiben der AKSB an Generalvikariat der Diözese Trier
vom:21.06.2010
zur MeldungAKSB sieht negative Konsequenzen für die Präsenz der Kirche in Gesellschaft und Staat

Bonn. Mit einem Brief an den Bischöflichen Generalvikar der Diözese Trier, Prälat Dr. Georg Holkenbrink, hat die AKSB auf die Kürzungsmaßnahmen im Bistum Trier reagiert. In seinem Schreiben betont der AKSB-Vorsitzende Dr. Alois Becker die besondere Bedeutung der betroffenen Mitglieds-einrichtungen für die bundesweite Bildungsarbeit der katholischen Fachorganisation für politische und sozialethische Bildung. Diese Bildungseinrichtungen leisteten wichtige Beiträge im Gesamtkontext kirchlicher Bildungsaufgaben und verstärkten so die kirchliche Präsenz in der Gesellschaft. Der partielle oder vollständige Rückzug der Katholischen Kirche aus der allgemeinen Bildungsarbeit außerhalb von Kindergarten und Schulen sei daher nur schwer nachvollziehbar.

Pressemitteilung des Leiterkreises der katholischen Akademien in Deutschland zu den Sparmaßnahmen im Bistum Trier
vom:11.06.2010
zur MeldungFatales Signal für die religiöse Bildung und politische Kultur in Deutschland

Berlin. Mit einer Pressemitteilung hat sich der Vorstand des Leiterkreises der katholischen Akademien in Deutschland zur geplanten Schließung der Katholischen Akademie in Trier geäußert. In der von Prälat Dr. Peter Klasvogt, Kommende Dortmund, Dr. Siegfried Grillmeyer, Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg, Joachim Hake, Katholische Akademie in Berlin e.V., und Prof. Dr. Joachim Valentin, Haus am Dom in Frankfurt, gezeichneten Stellungnahme appelliert der Vorstand an die Leitung der Diözeses Trier, ihre weitgehende Entscheidung in der bevorstehenden Phase der weiteren Anhörung und Information zu überdenken und zu korrigieren. Der Rückzug des Bistums Trier aus der außerschulischen Bildung sei ein fatales Signal für die künftige Beteiligung der Kirche an der religiösen Bildung und politischen Kultur in Deutschland.

Stellungnahme auf der Mitgliederversammlung in Osnabrück verabschiedet.
vom:10.06.2010
zur MeldungSparmaßnahmen im Bistum Trier: Heftige Kritik der KBE

Osnabrück (inform). „Mit Entsetzen" hat die Katholische Bundesarbeitsge-meinschaft für Erwachsenenbildung (KBE) auf die komplette Auflösung der Fachstellen für Erwachse-nenbildung und der Katholischen Akademie im Bistum Trier reagiert. Mit ihrer Stellungnahme reagiert die KBE auf den am 1. Juni vorgestellten verbindlichen neuen Haushaltsentwurf des Bistums Trier, der ein Sparvolumen von 40 Mio. Euro vorsieht. Geschlossen werden sollen demnach die AKSB-Mitgliedseinrichtung, die katholische Akademie in Trier, zum 31. Juli 2011 und alle Fachstellen für Katholische Erwachsenenbildung in Trier, Koblenz, Prüm, Bad-Kreuznach, Dillingen und Saarbrücken mit insgesamt 17 Mitarbeitenden bis Ende übernächsten Jahres.

Begegnungsstätte Beit Noah in Tabgha/Israel legt Jahresbericht 2009 vor
vom:26.05.2010
zur MeldungTabgha: Ein Ort der Begegnung für alle in Israel - Christen, Muslime und Juden

Tabgha/Israel. Den Jahresbericht 2009 hat die Begegnungsstätte Beit Noah in Tabgha  kürzlich vorgelegt. In dem Bericht wird die umfangreiche Bildungs- und Begegnungsarbeit der Einrichtung der Bendiktinermönche der Abtei Dormitio in Jerusalem beschrieben, die am Nordwestufer des Sees Genesareth liegt. In der Begegnungsstätte treffen Menschen aus verschiedenen sozialen Einrichtungen in Israel und Palästina sowie Gruppen aus der ganzen Welt zusammen und lassen sich vom biblischen Ursprungsort des Wunders der Brotvermehrung inspirieren. Im Vordergrund steht das friedliche Miteinander von Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Weltanschauungen.

 
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