Bundesweite Zusammenarbeit
AKSB-Projektreferent Dr. Stefan Baumeister gab zu Beginn einen Überblick über Aufgaben und Tätigkeitsfelder der Geschäftsstelle sowie die Organisation der Bundesweiten Zusammenarbeit in der AKSB. Er informierte über das Kooperationsprojekt zur politischen Bildung in der Bundeswehr und Zusammenarbeit mit der katholischen Militärseelsorge sowie über das Internationale Grundtvig Netzwerkprojekt Info Net Adult Education unter Trägerschaft der KBE und Beteiligung u.a. der AKSB. Zudem gab er Auskunft über die Aufgaben und die veränderte Trägerstruktur des Europabüros in Brüssel unter der neuen Leitung von Simone Kaufhold.
Effektives Zeitmanagement
 Blick ins Plenum. |
Großes Interesse zeigten die Teilnehmenden an einem Workshop von Paul Barkey, Organisationsberater und Trainer aus Berlin, der das fast alle Anwesenden belastende Problem eines effektiven Zeitmanagement aufgriff. In Kleingruppen gab er Hilfen für den Kampf mit und gegen die Zeit nicht nur im beruflich Alltag. Dabei war es für viele Teilnehmende hilfreich zu hören, dass die Kolleginnen und Kollegen mit den gleichen Schwierigkeiten umgehen müssen. Parallel und zu dieser Arbeitsgruppe im Wechsel wurden Workshops zu den großen Förderprogrammen im Kinder- und Jugendplan (KJP) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) angeboten. Doris Jonas, Sachbearbeiterin im Förderprogramm KJP, erhielt dabei Unterstützung von Richard Magulski, zuständiger Sachbearbeiter im Förderprogramm Politische Bildung beim Bundesverwaltungsamt (BVA). Gemeinsam erläuterten sie das Zusammenspiel zwischen AKSB als Zentralstelle und dem BVA als Bewilligungsbehörde. Magulski unterstrich dabei die gute Zusammenarbeit mit der AKSB. Andrea Steffens und Brigitte Kura-Hitz konnten gemeinsam über die neuen Fördermöglichkeiten der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Die bpb unterstütze nunmehr auf Einzelantrag hin auch Seminarreihen mit Einzelveranstaltungen unter drei Stunden zu bestimmten Themen der politischen Bildung. Diese Sonderförderung habe die AKSB gemeinsam mit der bpb aufgrund des von den Trägern beschriebenen Förderbedarfs für neue Konzepte und Formate entwickelt.
IBZ: Erfahrung mit EU-Projekten
Das IBZ stellte sich mit seinen besonderen Schwerpunkten in der Umweltbildung und der Arbeit im Drei-Länder-Eck mit Polen und Tschechien vor. Georg Salditt, Referent des IBZ, beschrieb die inhaltliche Arbeit. Rainer Neumer (siehe Foto), geschäftsfüh-render Vorstand des IBZ, berichtete anschaulich aus seinen längjährigen Erfahrungen mit der Entwicklung von Projektideen und der Beantragung von EU-Förderungen. Abschließend führte Andrea Kretschmar, Verwaltungsleiterin des IBZ, die Teilnehmenden über das Gelände der Bildungseinrichtung. Hinweise zur Gestaltung von Honorarverträgen oder der Abgabepflicht an die Künstlersozialversicherung gab es am letzten Tag von Ute Stolz. Insgesamt konnten die Teilnehmenden ein dickes Paket an Informationen und Anregungen mit nach Hause nehmen. Das Experiment, einmal Themen aus den Bereichen Organisationsentwicklung, Coaching oder Kommunikation intensiver zu bearbeiten, wurde ausnahmslos als gelungen bezeichnet. Die Teilnehmenden äußerten den Wunsch, im kommenden Jahr ähnliche Themen aufzugreifen, z.B. Fragen der Gesprächsführung oder des Konfliktmanagements. Ebenso positiv wurde die Vorbereitung und der Informationsgehalt der Workshops zu den Förderprogrammen bewertet. Die nächste Verwaltungsfachtagung findet vom 17. bis 19.06.2009 in der Akademie Klausenhof in Hamminkeln statt. Weitere Auskünfte zur Tagung erteilt Ute Stolz, stolz@aksb.de.
Hier können Sie die bei der Verwaltungsfachtagung verteilten neuen Merkblätter der AKSB herunterladen:
Merkblatt zur Klarstellung der Altersgrenzen
Merkblatt Förderung von Seminarreihen über die bpb
Merkblatt Politische Bildung für Soldaten/-innenbei der bpb
Merkblatt Künstlersozialversicherung
Merkblatt Urheberrechtliche Probleme und Fragestellungen
Merkblatt Honorarvereinbarungen
Merkblatt Übungsleiterpauschale