Neben Seminaren der gesellschaftspolitischen Bildung zu Themen wie „Arbeitsmarkt", „Europa“, „SMV-Arbeit“ und „Schlüsselqualifikationen“ sowie „Medien“ arbeitet die Jugendbildungsstätte ebenfalls schwerpunktmäßig in der Berufsorientierung und organisiert internationale Begegnungen mit jungen Erwachsenen aus ganz Europa. Vorreiterrolle übernimmt sie dabei gerade bei deutsch-tschechischen Austausch- und Kulturprogrammen.
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 Franz Bauer mit seinem Team demon-strierten künstlerisch die Vielfalt der Arbeit in der Jugendbildungsstätte. | Diese Vielfalt der Arbeit der Jugendbildungsstätte hat sich auch im offiziellen Festakt anlässlich des Jubiläums widergespiegelt. Während im Gottesdienst die Zelebranten den oft nicht geradlinigen Weg von der Burg zur Jugendbildungs-stätte nachgezeichnet haben, haben Landrat und Präsident des Bayerischen Landkreistages Theo Zellner, der Bezirkstagsvize-präsident Ludwig Spreitzer und erster Bürgermeister und Bezirksrat Franz Löffler sowie der KAB-Bundesvorsitzende Georg Hupfauer der Jugendbildungsstätte in ihren Grußworten auch für die Zukunft den Erhalt der Vielfalt ihrer Angebote gewünscht.
Ulrich Ballhausen (Foto re.), Leiter der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar hat in seiner Festrede „zwölf Anmerkungen zur Bedeutung eines besonderen Lernortes und eines besonderen Lernfeldes“ vorgestellt. Dabei hat Ballhausen, der von 1991 bis 1997 selbst Bildungsreferent und Projektleiter in Waldmünchen gewesen ist, die Jugendbildungsstätte als internationa-len Lernort sowie die hohe Anzahl an Veranstaltungen mit eher bildungsbenachteiligten Zielgruppen gelobt. Diese Bandbreite der Jugendbildungsstätte inszenierte der Künstler Franz Bauer mit seinem Team kreativ und Schüler des Max- Reger Gymnasiums Amberg ummalten den Festakt.
In einer Talkrunde unter der Moderation von Gebhard Schwägerl diskutierten der AKSB-Vorstand Bernward Bickmann und der Vorsitzende des Bezirksjugendrings Nikolas Wert, der Landesdiakon der CAJ Erwin Helmer und Thomas Rudner Leiter des deutsch-tschechischen Koordinierungszentrums Tandem über ihr erstes Erlebnis mit der Jugendbildungsstätte und wünschten der Jugendbildungsstätte, dass sie auch künftig ihre Ideenvielfalt behalte und weiter in den Bereichen innovativ und engagiert arbeite. Weitere Informationen zur Jugendbildungsstätte finden Sie hier.
Artikel von Elisabeth Wagner |