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Juli 2010
 
 
bap will substantielle Kürzungen bei Trägern politischer Bildung verhindern
26.07.2010
bap-Kampagne gestartet: Demokratie braucht politische Bildung

Bonn/Berlin. Der Vorstand des bap hat die Kampagne "Demokratie braucht politische Bildung" beschlossen. Damit reagiert er auf die von der Bundesregierung für die kommenden Jahre geplanten erheblichen Kürzungen beim Haushalt der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), die große Auswirkungen auf die Förderung  vieler Träger der politischen Bildung haben. Mit der Kampagne will der bap die Kürzungen verhindern. Informationen zur Kampagne, den aktuellen Stand der Kürzungspläne und die Reaktionen aus Gesellschaft und Politik finden sich auf der eigenen Website www.demokratiebrauchtpolitischebildung.de.

 
bap-Vorsitzender Lothar Harles kritisiert Kürzungsvorhaben und kündigt politische Initiative an
22.07.2010
Bundeshaushalt 2011: Substantielle Kürzungen bei der bpb

Bonn/Berlin. Der am 8. Juli vom Kabinett beschlossene Bundes-haushalt 2011 und die damit verbundene mittelfristige Finanzplanung sehen substantielle Kürzungen bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) vor. Von den derzeit 38 Mio. Euro sollen im Jahr 2011 1,55 Mio., in den Folgejahren bis zu 4,8 Mio. gekürzt werden. Diese Kürzungsbeträge erhöhensich jeweils noch um die globale Minderausgabe von derzeit 560 000 Euro. Da die bpb auch für die Trägerförderung der freien Träger politischer Bildung zuständig ist, sind in der Folge auch für deren Seminare substantielle Einschnitte in der Förderung zu erwarten.

 
bpb-Fachtagung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt am 6. Juli 2010 in der Katholischen Akademie in Berlin
09.07.2010
De Maizière: „Politische Bildung ist keine Feuerwehr“

Berlin. Zur Fachtagung „Gesellschaftlicher Zusam-menhalt im Fokus von Politik und politischer Bildung" hatte die Bundeszentrale für poli-tische Bildung (bpb) am 6. Juli 2010 in die Katholische Akademie in Berlin eingeladen. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten u.a. die Fragestellung, wie Politik und politische Bildung miteinander ins Gespräch kommen können. Zum Auftakt unterstrich Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière die Notwendigkeit nach „gemeinschaftsfördernden Kräften in unserer Gesellschaft" zu suchen. "In Zeiten der Globalisierung entsteht oftmals der Eindruck, unsereGesellschaft leide unter einem Gemeinschaftsdefizit", so beschrieb er die verbreitete Wahrnehmung einer schwindenden Gemeinschaftskultur; wer dies so negativ empfinde, übersehe jedoch die vielen neuen Formen von Gemeinschaftserlebnisse.

 
Fachkonferenz am 1. Juli 2010 im Haus am Dom in Frankfurt
30.06.2010
Bundesweiter Austausch wird fortgesetzt: Interreligiöse / interkulturelle Bildung

 
Blick in ein interreligiöses Seminarangebot des Caritas-Prickheimer-Hauses in Nürnberg

Frankfurt. Zusammen mit dem Leiterkreis der katholischen Akade-mien und der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (KBE) lädt die AKSB zur Fachkonferenz "Interreli-giöse / interkulturelle Bildung" am 1. Juli 2010, 10 bis 16 Uhr, in das Haus am Dom in Frankfurt ein. Mit der Fachkonferenz soll der vor zwei Jahren begonnene Diskurs im Arbeitsfeld "Interreligiöse/ interkul-turelle Bildung" fortgesetzt werden.
 
Innovatives Bildungsprojekt des Bonifatiushauses
22.06.2010
Bildung einmal anders: Blended Learning

Fulda. Mit einem neuen Bildungsprojekt steigt das Bonifatiushaus in den Bildungsansatz des sogenannten „Blended Learning" ein: Herkömmliche Präsenzveranstaltungen begleiten ausgedehnte E-Learning-Phasen. Die E-Learning-Phasen sind Lernphasen auf einer nur für die Teilnehmenden zugänglichen Internet-Plattform. Diese Internet-Platform bietet eine ganze Vielfalt neuer Möglichkeiten und Methoden, z. B. das Abrufen von Informationen zum Thema, Chats mit Expertinnen und Experten zu einer festgelegten Zeit, Diskussionsforen, sowie das Mit-Verfolgen von Vorträgen (live und zeitversetzt) und Kommentaren von Professorinnen und Professoren zum Thema.

 
Sparmaßnahmen im Bistum Trier: Schreiben der AKSB an Generalvikariat der Diözese Trier
21.06.2010
AKSB sieht negative Konsequenzen für die Präsenz der Kirche in Gesellschaft und Staat

Bonn. Mit einem Brief an den Bischöflichen Generalvikar der Diözese Trier, Prälat Dr. Georg Holkenbrink, hat die AKSB auf die Kürzungsmaßnahmen im Bistum Trier reagiert. In seinem Schreiben betont der AKSB-Vorsitzende Dr. Alois Becker die besondere Bedeutung der betroffenen Mitglieds-einrichtungen für die bundesweite Bildungsarbeit der katholischen Fachorganisation für politische und sozialethische Bildung. Diese Bildungseinrichtungen leisteten wichtige Beiträge im Gesamtkontext kirchlicher Bildungsaufgaben und verstärkten so die kirchliche Präsenz in der Gesellschaft. Der partielle oder vollständige Rückzug der Katholischen Kirche aus der allgemeinen Bildungsarbeit außerhalb von Kindergarten und Schulen sei daher nur schwer nachvollziehbar.

Inhalt generiert aus dem Internetangebot der AKSB Bonn, www.aksb.de
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