Bundespräsident für aufsuchende politische Bildungsarbeit

Bundespräsident Steinmeier tritt für politische Bildung ein, die bewusst auf die Menschen zugeht. In der Demokratie-Werkstatt Krefeld wandte er sich direkt an Akteure der politischen Bildung.

Quelle: Bundesregierung/Jesco Denzel

70 Jahre Grundgesetz: Aus diesem Grund hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Projektreihe „Demokratie ganz nah – Ideen für ein gelebtes Grundgesetz“ ins Leben gerufen.

Die Auftaktveranstaltung fand am 2. Februar 2019 in der Demokratie-Werkstatt Krefeld statt. In seiner Ansprache bei der Podiumsdiskussion zum Thema „Demokratie ganz nah – Wie gelingt aufsuchende politische Bildung?“ hob er die Bedeutung der außerschulischen politischen Bildungsarbeit hervor. „Politische Bildung muss sich auf den Weg machen, muss hingehen zu den Menschen, ganz gezielt auch zu denen, die bisher von solchen Angeboten nicht erreicht werden oder nicht erreicht werden wollen“, so Bundespräsident Steinmeier. In seiner Rede verwies er auf ein wesentliches Ziel dessen: „Vielleicht wird dann auch deutlich, dass wir – wir alle als Bürgerinnen und Bürger einer Demokratie – unsere Gesellschaft gestalten können.“

Dr. Karl Weber, Mitglied des Vorstands des bap (Bundesausschuss politische Bildung e. V.), war bei der Demokratie-Werkstatt unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten anwesend, ebenso wie Dr. Christina Herrmann, Fachbereichsleitung Projekte im Nell-Breuning-Haus aus Herzogenrath.
Mit der eigenen Demokratie-Werkstatt „Angst vor fremden Kulturen“ verfolgt das Nell-Breuning-Haus genau den Ansatz, den Bundespräsident Steinmeier hervorhebt. Ziel ist es, Menschen zusammenzubringen und sie dabei zu unterstützen, Vorhaben umzusetzen, die das Miteinander in ihrem Viertel fördern. Weber begrüßt diese Form der aufsuchenden Bildungsarbeit: „Das ist ein Ansatz, den wir in der AKSB fördern wollen.“

Mehr dazu hier - auf der Seite des bap - Bundesausschuss politische Bildung e. V.