Inklusive politische Bildung

Das Projekt  "Wie geht Demokratie? Inklusive Demokratiebildung für Jugendliche und junge Erwachsene mit geistiger Behinderung" ist ein Projekt im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie Leben".

Das Projekt

Schon lange fordern Menschen mit Behinderung unfassende politische Beteiligung. Mit dem Beschluss des Bundestages vom 15. März 2019 zum inklusiven Wahlrecht wurde ihnen dieses Recht endlich zugesprochen. Wie geht Demokratie? Im Projekt sollen junge Menschen mit Betreuungsbedarf, ausgehend von ihrem eigenen Leben, ihre Rechte als Bürgerinnen und Bürger unseres Landes kennenlernen.

Ziele des Projekts

In ihrem bundesweiten Projekt „Inklusive politische Bildung“ stärkt die AKSB junge Menschen mit Betreuungsbedarf darin, ihre Grundrechte wahrzunehmen. Sie sollen für Ihre Bedürfnisse und Interesse selbständig eintreten können. Das Projekt vermittelt Wissen, wie unser Staat funktioniert. Und es zeigt, wie man alleine oder zusammen mit anderen aktiv werden kann.

Das Projekt richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene mit geistiger Behinderung in dauerhafter Vollzeitbetreuung zwischen 16 und 26 Jahren.
Außerdem ist es an die primären Bezugspersonen im familiären oder betreuenden Umfeld adressiert, wie an die fachlichen Anleiter/-innen, gesetzliche Betreuer/-innen, Sozialpädagog/-innen in den Einrichtungen und Werkstätten, Vertreter/-innen von Kommunalpolitik, Landespolitik und Bundespolitik, gewerkschaftliche Organe und Vertreter/-innen der Wohlfahrts‐ und Landschaftsverbände.

Projektstruktur

Gefördert durch das Bundessprogramm „Demokratie leben!“ werden an drei lokalen Modellstandorten inklusive Bildungskonzepte, Seminarreihen und innovative Methoden entwickelt und durchgeführt. Gelernt werden soll, wie unser Staat funktioniert, was man im Internet tun kann und welche Rechte man als Arbeitnehmer/-innen und Bewohner/-innen in Werkstätten oder Wohneinrichtungen hat.

Beteiligte AKSB-Einrichtungen

In dem Projekt arbeiten folgende drei AKSB-Mitgliedseinrichtungen in Kooperation mit lokalen Trägern der Jugendhilfe zusammen:

Caritas-Pirckheimer-Haus, Nürnberg – Bayern
Ansprechpartnerin: Dr. Doris Katheder

Akademie Klausenhof, Hamminkeln - Nordrhein-Westfalen
Ansprechpartnerinnen: Melanie Beckedahl und Miriam Pasz

Nell-Breuning-Haus, Herzogenrath - Nordrhein-Westfalen
Bildungs- und Begegnungsstätte der KAB und CAJ im Bistum Aachen e.V.
Ansprechpartnerin: Karin Reisige

Laufzeit

Das Projekt ist im Januar 2020 gestartet und soll voraussichtlich bis Dezember 2024 weitergeführt werden.

Stefan Braun

Projektkoordination „Inklusive politische Bildung“
Inhaltliches Controlling/ Sachbearbeitung Bildungsprojekte

0228 28929-42
braun@aksb.de

Nadine Krumscheid

Koordination Verwaltung und Förderung KJP
sowie allgemeine Sachbearbeitung Internationale Jugendarbeit und Demokratie leben

0228 28929-52
krumscheid@aksb.de