Politische Partizipation als Ziel der Politischen Bildung

Das Modellprojekt „Politische Partizipation als Ziel der politischen Bildung“ möchte Jugendlichen neue lerntheoretische Erfahrungen zur selbstgesteuerten Partizipation ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen neue Methoden für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit. Wesentliches Merkmal des Projektes ist, dass Kompetenzen schulischer und außerschulischer politischer Bildungseinrichtungen verknüpft und die Einrichtungen eng verzahnt werden.
Das Projekt möchte einen regelmäßigen Fachaustausch aller Beteiligten ins Leben rufen, die Ergebnisse veröffentlichen und ein Netzwerk aus Multiplikator/innen gründen, damit das Projekt nachhaltig in viele Bereiche der politischen Bildung wirken kann.

Ablauf und Projektstruktur

Im Projekt bildet je eine Schule gemeinsam mit einer Einrichtung der außerschulischen politischen Bildung ein Tandem. In einem Aktionsseminar befassen sich die Teilnehmer/mit dem „Politischen“. Dabei wird herausgearbeitet, welche politischen Themen für die Jugendlichen besonders interessant sind und in welchen Bereichen sie sich gerne persönlich engagieren möchten.
In der anschließenden „aktiven Phase“ können die Schüler/innen in einem von ihnen gewähltem Thema in kleinen Teams politisch aktiv werden. Die Bandbreite der möglichen politischen Aktionen wird dabei nicht vorgegeben.
In einem Reflexionsseminar werten die Teilnehmer/innen ihre Aktionen aus. Insbesondere geht es darum, wie ihre aktives politisches Handeln gewirkt hat und ob ihre Motivation zu weiterer politischer Partizipation gestärkt werden konnte.

Kooperationspartner und Förderorganisationen

Die Projektleitung liegt bei Alexander Mack vom Haus am Maiberg, die wissenschaftliche Begleitforschung erfolgt durch Dr. Alexander Wohnig von der Heidelberg School of Education. [Link] Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

Folgende Einrichtungen der politischen Bildung sind als Kooperationspartner beteiligt:

Durchgeführt werden die Projektveranstaltungen von Einrichtungen der außerschulischen politischen Bildung mit verschiedenen Schulen aus Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

 

Projektlaufzeit: 2016 bis 2019