Das Problem heißt Rassismus

Die Respekt Coaches und Multiplikatoren/-innen der Jugendbildung führen im Fachtag „Das Problem heißt Rassismus!" am 29. März einen theoretischen und didaktischen Austausch zu antirassistischer politischer Bildungsarbeit.

Der Anschlag in Hanau, die Lage auf Lesbos oder der Mord an George Floyd – Schuld sind nicht Migrationsbewegungen oder Geflüchtete. Noch weniger sind die Taten oder das Wegsehen bloße Einzelfälle. Das Problem heißt Rassismus! Politische Bildung zu strukturellem Rassismus sowie Erfahrungen von Alltagsrassismus spielen deshalb in der Jugendbildung, und damit auch im Respekt-Coach-Projekt, eine wichtige Rolle. Durch die Bildungsangebote sollen zum einen Betroffene empowert und zum anderen Nicht-Betroffene sensibilisiert werden im Umgang mit - und Engagement gegen - Rassismus.

Der Fachtag nennt das Problem beim Namen und ermöglicht einen theoretischen und didaktischen Austausch unter Multiplikatoren/-innen zu einer antirassistischen politischen Bildungsarbeit. Usama Shehadeh und Sema Oğuzcan-Avci geben dazu theoretisch und sehr persönlich Einblick über Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen muslimischer und als muslimisch-gelesener Menschen. Im Anschluss stellen die Referent/-innen des ufuq.de-Workshopteams Nürnberg ihren präventiven Workshop „Diskriminierung und Empowerment“ vor und öffnen den Raum für den fachlichen und didaktischen Austausch zum Thema.

Der Fachtag findet am Montag, dem 29. März 2021, in der Zeit von 10:00 bis 13:00 Uhr als online-Veranstaltung statt. Ausgerichtet wird er vom Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg. Die Anmeldung findet ausschließlich über das Caritas-Pirckheimer-Haus statt.

Ann-Kristin Beinlich

AKSB-Projektkoordination/ Projektleitung in Kooperation mit der Akademie St. Jakobushaus Goslar
„Religionssensible politische Bildungsarbeit“ und Leitung Fachgruppe III

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