Einladung: „Wählen reicht nicht?!"

Inklusive Teilhabe ist ein Menschenrecht. Dass Menschen mit Behinderung wählen dürfen, kann nur ein Anfang sein. Auf der Veranstaltung am 5. Mai 2021 geht es darum, was politische Bildung für eine inklusive Gesellschaft tun kann.

26. April 2021

Deutschland hat sich im Rahmen der UN-Behindertenrechtkonvention zu umfassenden Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderung verpflichtet.
Die Möglichkeit des Wählens für Menschen mit besonderen Fähigkeiten kann nur ein erster Meilenstein zu inklusiv gerechten Verhältnissen sein – reicht aber lange noch nicht. Echte Teilhabe bedeutet Offenheit und Unterstützung der Gesellschaft gegenüber einem größtmöglichen Engagement von Menschen mit besonderen Fähigkeiten auf allen gesellschaftlichen Ebenen.
Wie kann politische Bildung sich darauf ausrichten? Was sind die nächsten wichtigen Ziele und wie kann sich politische Bildung für diese Zielgruppe gestalten?

Das AKSB-Projekt Wie geht Demokratie? Inklusive Demokratiebildung für Jugendliche und junge Erwachsene mit geistiger Behinderung  dreht sich genau um diese Fragen. Es richtet sich an Menschen mit Betreuungsbedarf und zielt darauf ab, ihnen das Wissen über den Staat und die Grundrechte zu stärken, so dass sie selbstständig für ihre Interessen eintreten können.

Im Rahmen des Projekts ist am Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg das Arbeitsbuch „Demokratie und ich" in leicht verständlicher Sprache entstanden.

Moderiert von Rainer Schmidt, Kabarettist und Coach im Bereich Inklusion, werden wir uns auf unserer Zoom-Veranstaltung „Wählen reicht nicht?!" theoretisch und praktisch damit befassen, wie politische Bildung zu einer wirklich inklusiven Gesellschaft beitragen kann. Als Einstieg stellen wir das Projekt Wie geht Demokratie? und das Arbeitsbuch „Demokratie und ich" vor. Anschließend gibt es die Möglichkeit, sich in Workshops in einzelne Themen zu vertiefen:

Alle weiteren Details stehen in der Einladung bereit. Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an alle Interessierten. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Austausch!

Wenn Sie Probleme bei der Anmeldung haben, rufen Sie gern an! Frau Cornelia Ockenfels hilft Ihnen gern am Telefon unter 0228 28929-45 oder nach einer E-Mail an ockenfels@aksb.de weiter.