Fachtag: Jüdisches Leben und jüdische Religion in Deutschland

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. 1700 Jahre Begegnung von Judentum und Christentum. 1700 Jahre Miteinander und Konflikt, Zusammenleben und Diskriminierung.

21. Juli 2021

War es lange nicht vorstellbar, dass nach der Shoah Jüdinnen und Juden noch in der Bundesrepublik leben würden, beweist die Gegenwart das Gegenteil. Schließlich wachsen die jüdischen Gemeinden noch immer. Jüdisches Leben ist präsent, lebhaft und jung.
Und doch haben viele Nichtjüdinnen und -juden nur selten persönlichen Kontakt mit jüdischem Leben und wenig Kenntnisse über das jüdische Deutschland. Zeitgleich steht dieses vor alltäglichen gesellschaftlichen und ganz persönlichen Herausforderungen, der sich Jüdinnen und Juden genauso wie Nichtjüdinnen und -juden stellen müssen. Anlass genug, um das Jahr 2021 zum Festjahr zu erklären, um jüdisches Leben sichtbar zu machen und dem erstarkenden Antisemitismus zu begegnen.

Die diesjährige Fachtagung beleuchtet das jüdische Leben in Deutschland aus bildungspraktischer Perspektive. In Zeiten, in denen antisemitische Einstellungen wachsen, zeigt die Tagung den Beitrag von Religionsgemeinschaften für einen konstruktiven gesellschaftlichen Dialog auf. Neben Beispielen aus der jüdisch-christlichen Dialogpraxis bietet die Fachtagung Raum für weiteren bildungspraktischen Austausch im Thema.

Die Fachtagung „Interreligiöse/Interkulturelle Bildung“ findet am 15. September 2021 im Haus am Dom in Frankfurt statt. Unter dem Titel „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ beleuchtet die diesjährige Fachtagung das jüdische Leben in Deutschland aus bildungspraktischer Perspektive. Die genauen Informationen stehen im Flyer bereit.

Ann-Kristin Beinlich

AKSB-Projektkoordination/ Projektleitung in Kooperation mit der Akademie St. Jakobushaus Goslar
„Religionssensible politische Bildungsarbeit“ und Leitung Fachgruppe 3

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