15.07.2019 - 19.07.2019

Russlanddeutsche SpätaussiedlerInnen sowie jüdische Kontingentflüchtlinge in der BRD

Kurs-Nr: 773
Beschreibung
Kurz vor und vor allem nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion siedelten zahlreiche ehemalige Sowjetbürgerinnen und Sowjetbürger deutscher und jüdischer Herkunft nach Deutschland über und fanden in der Bundesrepublik ihre neue Heimat. Im Volksmund werden diese „russlanddeutschen Spätaussiedler“ und „jüdischen Kontingentflüchtlinge“ in der Regel als „Russen“ bezeichnet. In dieser Veranstaltung werden zunächst die Geschichte der Russlanddeutschen und Juden in der Sowjetunion vor 1991 untersucht. Anschließend wird auf die deutsche und jüdische Emigration in die Bundesrepublik und ihre Besonderheiten eingegangen. Die Situation von Russlanddeutschen und Juden in der Bundesrepublik, ihre Rolle im gesellschaftlichen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Leben innerhalb der Gesellschaft, ihre Identitäten, Erfolge und Probleme ihrer Integration, die Entwicklung der jüdischen Gemeinden nach der Wiedervereinigung Deutschlands sowie die brisanten Themenkomplexe wie antirussische Ressentiments und Antisemitismus werden ausführlich diskutiert.
Veranstalter
Institut für Migrations- und Aussiedlerfragen
Straße
Am Lehmstich 15
Ort
33813 Oerlinghausen
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Dachverband
aksb
Kosten
170,00
E-Mail-Anmeldung