Inklusive politische Bildung

Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist in der Gesellschaft oft von gut gemeinten Ansätzen geprägt, stößt aber immer noch auf strukturelle, institutionelle und kulturelle Barrieren. Wie viel Teilhabe tatsächlich zugestanden wird, variiert stark je nach Lebensbereich, Region und gesellschaftlicher Einstellung. Immer noch müssen sich Menschen mit Behinderung stark darum bemühen, dass ihre Anliegen und Rechte von der Gesellschaft ernst genommen werden. Obwohl Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ratifiziert hat und das Bundesteilhabegesetz (BTHG) die Selbstbestimmung stärkt, sind die Barrieren hoch und die Umsetzung von Inklusion rudimentär.

Zumindest hinsichtlich ihrer Rechte als Staatsbürger*innen sind Menschen mit Behinderung inkludiert worden.

Nach einem langen Streiten für ihre Rechte, dürfen Menschen mit geistiger Behinderung seit dem 1. Juli 2019 per Bundestagsbeschluss wählen.

Was wird für ein inklusives Seminar der politischen Bildung benötigt? Wie kann die Zielgruppe erreicht werden? Welche Methoden funktionieren besonders gut?

Die AKSB hat sich auf den Weg

Stefan Braun

Projektleitung „Stigma Gesellschaftsfremd – Wie aus Menschen Asoziale wurden."

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