Verschwörungsmythen und Antisemitismus

Anmeldung noch möglich: Wir laden ein zur Fachtagung über aktuelle Herausforderungen der politischen Jugendbildung rund um Verschwörungsmythen und Antisemitismus am 27. und 28. Oktober 2021.

Die Jahre 2020 und 2021 stellten die globale Gesellschaft vor besondere Herausforderungen. Eine weltweite Pandemie wurde zum Katalysator für Verschwörungsmythen und Fake News. Die jüngst veröffentlichte Mitte-Studie 2020/2021 der Friedrich-Ebert-Stiftung bestätigt, dass die Verbreitung von Verschwörungsmythen in der deutschen Gesellschaft zunimmt. Und damit auch antisemitische Stereotype, die ein zentrales Merkmal solcher Mythen darstellen.

Gerade junge Menschen kommen in ihrer Lebenswelt, sei es auf Social Media, auf dem Schulhof oder in der Popkultur, mit antisemitischen Vorurteilen, Fake News und Hate Speech in Kontakt. Der digitale Raum gilt als Beschleuniger für ihre Verbreitung und hat enorme Auswirkungen auf die analoge gesellschaftliche Realität.

Doch was genau sind eigentlich Verschwörungsmythen und was ist Antisemitismus? Woher kommen sie? Wie erkennt man sie? Wie geht man dagegen vor? An welchen Punkten gibt es Überschneidungen und Verbindungen zwischen beiden Phänomenbereichen und wo sind ihre Unterschiede? Welche Gefahr geht von Verschwörungsmythen und Antisemitismus für unsere Gesellschaft und Demokratie aus?

Die Fachtagung fragt danach, welche Bedeutung Verschwörungsmythen und Antisemitismus für die politische Bildung haben und wie sie diesen begegnen kann. In inhaltlichen und theoretischen praxisnahen Workshops werden Best-Practice-Beispiele der politischen Jugendbildung vorgestellt und diskutiert. Wie kann die historisch-politische Bildung Narrativen und Denkmustern von Verschwörungsmythen und Antisemitismus vorbeugen? Was kann politische Bildung diesen Narrativen und Denkmustern entgegensetzen? Welche konkreten Handlungsempfehlungen können entwickelt werden?

Abhängig vom pandemischen Geschehen behalten wir uns vor, die Veranstaltung in den digitalen Raum zu verlegen. Gegebenenfalls führt dies zu Änderungen des Programms, über die wir die angemeldeten Teilnehmer/-innen per Mail sowie
auf unserer Homepage rechtzeitig informieren.

Wir freuen uns, mit Ihnen gemeinsam eine spannende Fachtagung mit intensivem fachlichem Austausch zu erleben! Anmeldungen sind bis zum 18. Oktober 2021 möglich.

Ann-Kristin Beinlich
AKSB – Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland e. V.

Stefan Braun
AKSB – Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland e. V.

Sebastian Lanwer
Akademie Franz Hitze Haus


letzte Aktualisierung: 23. September 2021